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Gepostet on 02.02. 2012 in Berlin, Events, Referenten

Abmahnrisiken: Wie sicher und dennoch interessant publizieren?

Abmahnrisiken: Wie sicher und dennoch interessant publizieren?

Auf dem LearnTank-Event Nr. 1 in Berlin (siehe Event, 07.02. / 19:30 Uhr bei VZ) werden Thomas Schwenke und Steffen Greschner eine kombinierte Doppel-Session halten. Thomas wird auf das Thema „sicher publizieren“ eingehen, Steffen darauf aufbauend das Thema „besser publizieren“ angehen. Was hat es damit auf sich, wo ist der Nutzen?

Es ist rund 5 lange Jahre her, dass ich in in einer Umfrage wissen wollte, wie sehr man sich von Abmahnungen im damaligen Blog-Umfeld beeinflussen ließ, die links und rechts ziemlich öffentlich einschlugen und damit abschreckende Wirkung hatten. Das Ergebnis war schon damals fatal:
abmahn-umfrage

Rund die Hälfte aller Teilnehmer ließ sich von rechtlichen Risiken beeinflussen. Das dürfte heute mit jeder weiteren, publik gemachten Abmahnung nicht anders sein. Obwohl es recht einfache Kniffe gibt, wie man sich vor Abmahnungen schützen kann. Sei es die Einfachste aller Maßnahmen, Urheberrechte zu beachten oder sei es das Umschreiben eines Zusammenhangs als Meinung statt als Tatsachenbehauptung. Und ich für meinen Teil bin nie in die Falle gelaufen, gezwungenermaßen gedämpfter und meinungsschwächer zu schreiben und mich damit selbst einzuschränken. Es ließ sich schon immer beides unter einen Hut bringen, sicher schreiben, interessant schreiben.

Da Thomas und Steffen Meister vom Fach sind, beide prima Referenten, wird es mit Sicherheit eine lebendige Doppel-Session. Schauts Euch an, meldet Euch an (und wer nicht kommen kann, da zu weit weg von Berlin, ich werde zusehen, ob wir von beiden Unterlagen bekommen dürfen, die wir ins Netz stellen).

4 Kommentare

  1. Hallo Robert,

    einschränken werde ich mich in meinen oft kritischen Äußerungen nicht. Ich halte es da ähnlich wie Du, indem ich Zusammenhänge als Meinung umschreibe statt als Tatsachenbehauptung. Oft nutze ich auch Formulierungen wie „meines Erachtens“, „aus meinen persönlichen Erfahrungen“ oder ähnliche Formulierungen.

    Zur Zeit überlege ich, ob ich einen entsprechenden Hinweis in die Kopfzeile meines Blogs („Meine Gedanken zu den . . .“) einfüge, würde aber gefühlsmäßig sagen, dass sie dort nicht passend ist. Andererseits findet sich dieser Hinweis bereits in meinem Impressum.

    Lieben Gruß
    von Gerhard

  2. Für eigene Artikel habe ich bisher keine Abmahnung erhalten – statt dessen nur Anrufe von sehr freundlichen Rechtsanwälten, ob ich nicht … bitte …

    Im Januar traf allerdings eine erste Abmahnung ein – für den Kommentar eines Dritten – zu einem Artikel von mir.

    Seit dem lese ich -alle- Kommentare sehr sorgfältig.

    • Hallo Frank,

      dieses Problem umgehe ich, indem ich alle Kommentare auf Moderation gesetzt habe, d.h. dass ich alle Kommentare zuerst lese und dann erst frei schalte (oder auch nicht, was jedoch die Ausnahme ist).

      Besten Gruß
      Gerhard

      • Das hatte ich auch zuerst vor.
        Da gab es dann aber reichlich „Beschwerden“ von meinen Stammlesern -kommentierern – da habe ich das wieder zurück gestellt.
        Ich bekomme ja von jedem eine Mail – da reagiere ich dann entsprechend.

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